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Die Rendite der AVG

Dieses Ergebnis haben wir bisher erreicht:

Bilanz AVG 31.12.2016

Ausstehende Einlagen402.284,56 Geschäftsguthaben17.457.000,00
Immater. Wirtschaftsgüter8.323.755,00 Kapitalrücklagen365.224,78
Darlehen9.176.586,38 Ergebnisrücklagen109.462,80
Gewinn-/Verl.vorträge19.317,08
GuV Jahr669.009,63
Ford. an FA, Sonst.482.600,00 Eigenkapital18.620.014,29
Ford. an Mitgl.2.500,00 So.+Steuerrückstellungen40.708,15
Kasse, Bank282.588,60 Verbindl. L+L0,00
RAP1.040,00 Verbindl. Mitglieder10.632,10
768.728,60 51.340,25
Bilanzsumme18.671.354,54 Bilanzsumme18.671.354,54

Für 2016 ergab sich die Rendite der AVG wie folgt:

eG Gewinn vor Kosten und Steuern 10,65%
eG Kosten und Steuern - 5,90%
eG Gewinn nach Steuern auf dividendenberechtigtes Kapital 4,75%
Jahresdividende 2016 4,50%

Vergleich Zinsniveau und AVG eG - Dividende

Stand: 15.06.2017

Avg dividende 2016

Diese überdurchschnittlichen Renditen konnte die AVG in allen Jahren seit ihrer Gründung erwirtschaften. Auch in den Jahren der Finanzkrise (2007 und 2008) konnte die AVG hohe Dividendenrenditen erwirtschaften. Die Rentenpläne der AVG basieren auf dem Durchschnitt der vergangenen 4 Jahre und geben damit das tatsächlich erreichte Ergebnis wieder.


Verbleiben dennoch Risiken?

A) Allgemeine Risiken

Grundsätzlich handelt es sich natürlich auch bei einer eG um eine unternehmerisch tätige Gesellschaft, bei der Risiken - in welchem Umfang auch immer - nie ganz auszuschließen sind und Garantien für das Eintreten bestimmter erwarteter Ereignisse oder Ergebnisse in Bezug auf Kapital oder Rendite - in welchem Umfang auch immer - nicht gegeben werden können. Dies gilt sowohl für das allgemeine wirtschaftliche Umfeld als auch für die Entwicklung von Partnern, Gesetzen oder Auslegungen von Gesetzen, auf die sich die AVG stützt und die sich jederzeit ändern können. Steuergesetze, die einen Einfluss auf das Ergebnis der AVG haben, können sich genauso ändern. Auch das allgemeine Lebensrisiko (also das Eintreten völlig unerwarteter Ereignisse) kann weder vorhergesehen noch ausgeschlossen werden.

Was Sie erwarten können, ist die sorgfältige Überprüfung der vorgesehenen Investitionsstrategie. Unsere Prüfung ergab hierbei, dass die Renditeerwartung der eG sehr gut fundiert ist. Es fehlt naturgemäß eine langfristige Bestätigung, da die AVG erst seit 2006 das gegenwärtige Geschäftsmodell umsetzt. Alle Planungen hier basieren auf den bisherigen tatsächlichen Ergebnissen und deren Fortschreibung in die Zukunft. Sollten in Zukunft andere Renditen erzielt werden, so sind die Planzahlen entsprechend anzupassen.

B) Besondere Genossenschaftsrisiken

Bei Genossenschaften besteht aufgrund der Regelungen des Genossenschaftsgesetzes - im Gegensatz zu anderen Kapitalgesellschaften wie beispielsweise Aktiengesellschaften - die Möglichkeit und damit das Risiko, dass Mitglieder ihre Anteile gegenüber der Gesellschaft kündigen können. Diesem Risiko begegnet die AVG dadurch, dass zu einem großen Teil ihres Kapitals keine langfristigen Anlagen vorgesehen sind und somit zu den regulären Kündigungsterminen die benötigte Liquidität geschaffen werden kann. Außerdem ist vertraglich geregelt, dass bei den kurzfristigen Anlagen die Höhe des jeweils ausgegebenen Anlagekapitals monatlich geändert werden kann. Die verbleibenden Mitglieder bzw. die verbliebenen Geschäftsguthaben werden von Auszahlungen an Mitglieder ebenfalls nicht nachteilig berührt, soweit sich die Kündigungen im vorhersehbaren Rahmen bewegen und nicht von außerwirtschaftlichen Gründen bestimmt sind. Bei der Genossenschaft verbleibt das Kostenrisiko für ihre eigene Verwaltung.

Eine Genossenschaft ist eine sehr demokratisch geregelte Gesellschaftsform: Mitglieder mit vielen Geschäftsanteilen haben das gleiche Gewicht bei Abstimmungen wie Mitglieder mit wenigen Geschäftsanteilen. Es besteht dabei grundsätzlich die Möglichkeit und das Risiko, dass bei Mitgliederversammlungen Entscheidungen getroffen werden, die von den Ausführungen hier und von der bisherigen Strategie abweichen werden.

C) Besondere AVG-Risiken

Wenngleich das AVG-Konzept darauf angelegt ist, die Risiken einer Anlage an der Börse zu minimieren und seit Bestehen der AVG seit über 10 Jahren kein Verlust in einem Geschäftsjahr ausgewiesen werden musste, ist dies keine Garantie dafür, dass dies auch in Zukunft ausnahmslos erreicht werden kann. Die Risiken für die AVG können in Zukunft weiter verringert werden, indem die AVG durch den Verkauf oder die Lizenzierung ihrer Börsensysteme weitere Einnahmen generieren wird, die vom Börsenerfolg einzelner Nutzer ihrer Systeme nicht direkt abhängen. Risiken bleiben aber prinzipiell immer bestehen, da die AVG keinen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage derjenigen Personen oder Firmen hat, mit denen sie Darlehensverträge, Lizenzverträge oder Kaufverträge abschließt und keinen Einfluss hat auf den Börsenverlauf, sei es national oder international.