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Das Geschäftsmodell der AVG

Der Anspruch unserer eG ist es, ihren Mitgliedern qualifizierte Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer Rentensituation zu bieten und auf die eingezahlten Geschäftsguthaben regelmäßig eine weit überdurchschnittliche Rendite zu erarbeiten.

Wie wird dies praktisch erreicht?

1. Die AVG investiert weitgehend eigenkapitalorientiert, also ohne Aufnahme von Krediten. Dies gilt auch bei langfristigen Anlagen wie einem möglichen Erwerb geeigneter Wohnungsbestände für ihre Mitglieder oder bei Erwerb von Firmenbeteiligungen, die dem langfristigen Vorsorgeziel ihrer Mitglieder dienen. Sie trägt daher kein Schuldenrisiko und ist unabhängig vom jeweiligen Zinsniveau. Dies zeigt die nachfolgende Übersicht:

Bilanzsumme und Eigenkapital

Avg bilanzsumme 2016

2. Bei kurzfristigen Anlagen zur aktiven Verwaltung ihrer Liquidität stützt sich die AVG eG auf Profi-Partner, die ihr sowohl in Angelegenheiten der Finanzierung wie der Kapitalanlagen helfen. Die AVG ist unabhängig von Banken und Versicherungen und damit nicht an einen Großkonzern gebunden.

3. Die AVG hat im Bereich der kurzfristigen Anlage der Geschäftsguthaben einen Profi-Partner ausgewählt, der seit Gründung der AVG im Jahr 2005 bisher regelmäßig überdurchschnittliche Renditen für die AVG erzielt hat:

AVG-Kapitalanlageentwicklung

01.01.2007 - 31.12.2016

Avg kapital 2016

Das Chart zeigt den bisherigen Bruttoertrag der Geschäftsguthaben der AVG (vor Kosten und Steuern) im Vergleich zur Entwicklung des deutschen Aktienindexes DAX. Ziel der AVG ist die möglichst gleichmäßige Kapitalentwicklung bei Nutzung aller Investitionsmöglichkeiten wie sie auch jedem einzelnen Privatanleger offenstehen.

Unter Berücksichtigung von Kosten und Steuern ergibt sich sodann:

Bilanz AVG 31.12.2016

Ausstehende Einlagen402.284,56 Geschäftsguthaben17.457.000,00
Immater. Wirtschaftsgüter8.323.755,00 Kapitalrücklagen365.224,78
Darlehen9.176.586,38 Ergebnisrücklagen109.462,80
Gewinn-/Verl.vorträge19.317,08
GuV Jahr669.009,63
Ford. an FA, Sonst.482.600,00 Eigenkapital18.620.014,29
Ford. an Mitgl.2.500,00 So.+Steuerrückstellungen40.708,15
Kasse, Bank282.588,60 Verbindl. L+L0,00
RAP1.040,00 Verbindl. Mitglieder10.632,10
768.728,60 51.340,25
Bilanzsumme18.671.354,54 Bilanzsumme18.671.354,54

Verbleiben dennoch Risiken?

A) Allgemeine Risiken

Grundsätzlich handelt es sich natürlich auch bei einer eG um eine unternehmerisch tätige Gesellschaft, bei der Risiken - in welchem Umfang auch immer - nie ganz auszuschließen sind und Garantien für das Eintreten bestimmter erwarteter Ereignisse oder Ergebnisse in Bezug auf Kapital oder Rendite - in welchem Umfang auch immer - nicht gegeben werden können. Dies gilt sowohl für das allgemeine wirtschaftliche Umfeld als auch für die Entwicklung von Partnern, Gesetzen oder Auslegungen von Gesetzen, auf die sich die AVG stützt und die sich jederzeit ändern können. Steuergesetze, die einen Einfluss auf das Ergebnis der AVG haben, können sich genauso ändern. Auch das allgemeine Lebensrisiko (also das Eintreten völlig unerwarteter Ereignisse) kann weder vorhergesehen noch ausgeschlossen werden.

Was Sie erwarten können, ist die sorgfältige Überprüfung der vorgesehenen Investitionsstrategie. Unsere Prüfung ergab hierbei, dass die Renditeerwartung der eG sehr gut fundiert ist. Es fehlt naturgemäß eine langfristige Bestätigung, da die AVG erst seit 2006 investiert ist. Alle Planungen hier basieren auf den bisherigen tatsächlichen Ergebnissen und deren Fortschreibung in die Zukunft. Sollten in Zukunft andere Renditen erzielt werden, so sind die Planzahlen entsprechend anzupassen.

B) Besondere Genossenschaftsrisiken

Bei Genossenschaften besteht aufgrund der Regelungen des Genossenschaftsgesetzes - im Gegensatz zu anderen Kapitalgesellschaften wie beispielsweise Aktiengesellschaften - die Möglichkeit und damit das Risiko, dass Mitglieder ihre Anteile gegenüber der Gesellschaft kündigen können. Diesem Risiko begegnet die AVG dadurch, dass zu einem großen Teil ihres Kapitals keine langfristigen Anlagen vorgesehen sind und somit zu den regulären Kündigungsterminen die benötigte Liquidität geschaffen werden kann. Außerdem ist vertraglich geregelt, dass bei den kurzfristigen Anlagen die Höhe des jeweils ausgegebenen Anlagekapitals monatlich geändert werden kann. Die verbleibenden Mitglieder bzw. die verbliebenen Geschäftsguthaben werden von Auszahlungen an Mitglieder ebenfalls nicht nachteilig berührt, soweit sich die Kündigungen im vorhersehbaren Rahmen bewegen und nicht von außerwirtschaftlichen Gründen bestimmt sind.

Bei der Genossenschaft verbleibt das Kostenrisiko für ihre eigene Verwaltung. Dieses Risiko wurde dadurch eingeschränkt, dass - soweit gesetzlich möglich - alle Verträge erfolgsbezogen ausgestattet wurden. So sind z.B. alle Vorstandsvergütungen abhängig vom Erfolg der eG. So verhält es sich z.B. bei den Vergütungen für die Mitgliedsbetreuer: Nur Erfolge für die Mitglieder führen zu entsprechenden Provisionen oder anderen zusätzlichen Vergütungen.

Eine Genossenschaft ist eine sehr demokratisch geregelte Gesellschaftsform: Mitglieder mit vielen Geschäftsanteilen haben das gleiche Gewicht bei Abstimmungen wie Mitglieder mit wenigen Geschäftsanteilen. Es besteht dabei grundsätzlich die Möglichkeit und das Risiko, dass bei Mitgliederversammlungen Entscheidungen getroffen werden, die von den Ausführungen hier und von der bisherigen Strategie abweichen werden.